Homepage der Klinik für Kinder- und Jugendrheumatologie im St. Josef-Stift Sendenhorst

Rheuma und Beruf

Was soll ich bloß werden? | Individuelle Beratungsgespräche zur Berufsorientierung | Bewerbungstraining | Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Agentur für Arbeit in Ahlen

Was soll ich bloß werden?

Bild Gruppe von Jugendlichen
Als Kind hast du dazu sicherlich tausend Ideen gehabt. Was gab es nicht alles für spannende Berufe: Feuerwehrmann, Baggerfahrer, Tänzerin oder Sänger.

Nur, wie ist das heute? Wenn man sich wirklich entscheiden muss, ist es auf einmal gar nicht mehr so leicht. Viele Dinge gibt es zu bedenken und für viele Jugendliche, die Rheuma haben steht oft auch die bange Frage im Raum, was sie denn mit ihrer Erkrankung überhaupt werden können. Bekommt man überhaupt eine Stelle oder einen Studienplatz mit einer rheumatischen Erkrankung?

Leider haben viele Arbeitgeber aber auch so mancher Berater bei der Agentur für Arbeit ein falsches Bild über rheumakranke Jugendliche und so ist die Jobsuche nicht immer ganz einfach. Schade eigentlich, denn viele junge Rheumatiker bringen durch ihre Erfahrungen oftmals besondere Qualifikationen, wie eine hohe soziale Kompetenz und Teamfähigkeit mit.

Bild Kfz-MechanikerIn
Um mal mit einem großen Vorurteil aufzuräumen:
Es gibt keinen „rheumagerechten Beruf“! Viele Jugendliche haben bereits von irgendwem gehört, dass man mit Rheuma am besten einen Bürojob machen sollte – das stimmt nicht! Sicherlich ist ein Bürojob mit geringeren körperlichen Anstrengungen verbunden als ein handwerklicher Beruf aber je nach deiner Rheumaform und dem Verlauf deiner Erkrankung sind eben auch unterschiedliche Arbeitsbereiche möglich! Es gibt Jugendliche mit Rheuma, die sind Kfz-Mechaniker, Ergotherapeutin, andere studieren Medizin oder sind sogar als Gärtner tätig. Weil Rheuma so viele unterschiedliche Gesichter hat, kann auch immer nur ganz individuell geklärt werden, welcher Beruf für den Einzelnen geeignet ist. Wie du siehst, ist eine Menge möglich! Also: NUR MUT! Wir wollen dich während deines Krankenhausaufenthaltes zum Thema Berufsorientierung und Bewerbung gerne beraten und unterstützen, damit du möglichst früh gut auf deine berufliche Zukunft vorbereitet bist. Ansprechpartnerin dazu ist die Sozialarbeiterin Kathrin Wersing. Hier hast du schon mal einen Überblick über die Angebote, die es zur beruflichen Orientierung im St. Josef-Stift gibt.
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Individuelle Beratungsgespräche zur Berufsorientierung

Bild Berufsberatungsgespräch
Für die berufliche Orientierung rheumakranker Jugendlicher nehmen wir uns im St. Josef-Stift Zeit. Ausgangspunkt sind dabei immer deine eigene Interessen. Wir schauen gemeinsam wie die beruflichen Interessen mit deiner körperlichen Belastbarkeit und dem individuellen Krankheitsverlauf zu kombinieren sind.
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Bewerbungstraining

Über diese und andere Fragen wird regelmäßig in Einzel- oder Gruppengesprächen diskutiert. Auf Wunsch werden auch Bewerbungsschreiben und Lebenslauf gemeinsam verfasst.
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Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Agentur für Arbeit in Ahlen

Bild Besuch des Berufsinformationszentrums
Zweimal im Monat fährt Frau Wersing mit den Jugendlichen ab 14 ins BIZ. Dort kannst du mit Hilfe fachlicher Beratung herausfinden, welcher Beruf zu deinen Interessen passt und welche Anforderungen die einzelnen Berufsbilder mit sich bringen.

Bild „Job-Fit“ Broschüre
Ausführliche Infos mit vielen Tipps zum Thema Rheuma und Beruf findest du in der „Job-Fit“ Broschüre. Du kannst sie dir hier einfach herunterladen.
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